Ein Schmelzspinnverfahren für die direkte Schmelzextrusion von Polyphenylensulfid-Pulver

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Die vorliegende Erfindung offenbart ein Schmelzspinnverfahren zur direkten Schmelzextrusion von Polysulfon-Pulver, das folgende Prozessschritte umfasst:

Verdichten von Polysulfon-Harzpulver zum Austreiben von Luft und anschließendes zwangsweises Fördern in einen Doppelschneckenextruder;

Unterziehen des Einsatzguts einer Unterdruckentlüftung am Einlass vor Eintritt in den Förderabschnitt, wobei Stickstoff eingeführt wird, um sauerstofffreies Pulver zu erhalten;

Das sauerstofffreie Pulver wird in den Schmelzabschnitt des Doppelschneckenextruders gefördert, einer Entwässerungs- und Entgasungsbehandlung unterzogen und dann in ein mit Düsen ausgestattetes Entgasungsgefäß eingespeist.

Wasserdampf, Lösemittel und niedermolekulare flüchtige Bestandteile werden aus der in das Entgasungsgefäß eintretenden Polysulfonschmelze extrahiert.

Anschließend wird die Schmelze mittels einer Schmelzepumpe aus dem Gefäß zu einem Filter gepumpt, gefiltert, von einer Dosierpumpe dosiert und in ein Spinnbad zum Spinnen eingeführt.

Diese Erfindung verwendet ein Schmelzspinnverfahren zur direkten Schmelzextrusion von Polysulfon-Pulver unter Verwendung der vorgenannten Struktur.

Sie macht ein Granulieren und Trocknen vor der Schrauben-Schmelzextrusion überflüssig, verringert dadurch die Prozessschritte, erhöht die Produktionseffizienz, minimiert den Luft-Harz-Kontakt bei hohen Temperaturen, verhindert oxidative Degradation und senkt die Produktionskosten.

Ländercode: CN

Anmeldenummer: CN202211243943.8

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